Neue Rechtsprechung - Jänner 2014

 

Die Anonymität des Internets wird leider viel zu oft dazu genutzt, andere zu beleidigen oder zu mobben - nunmehr wurde vom OGH entschieden, dass man sich in bestimmten Fällen direkt an den Seitenbetreiber wenden kann, um die Daten des Beleidigers zu erhalten.

(OGH 23. 01. 2014, 6 Ob 133/13x)

Der Betreiber einer Website, von dem ein etwa in seiner Ehre Verletzter oder in seinem Kredit Geschädigter die Bekanntgabe der E-Mail-Adresse von Postern begehrt, kann sich jedenfalls dann nicht auf das Redaktionsgeheimnis berufen, wenn es sich um eine unmoderierte Website handelt und die (anonym auftretenden) Poster daher ohne jegliche Kontrolle ihre Postings auf der Website veröffentlichen können.

(Quelle: http://www.ogh.gv.at)

Wurden auch Sie Opfer einer Beleidigung im Internet? Wir beraten Sie gerne!